Willkommen und mehr

Do-ohne Rahmen-Hintergrund

Willkommen auf meiner Homepage! Schön, dass Sie hier sind!
Auf Grund der Einschränkungen in Zusammenhang mit Covid 19 (Corona-Virus) finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt. Ich wünschte mir, diese VIRUSGESCHICHTE wäre eine GESCHICHTE von „VERSTEHEN SIE SPASS?“ – aber leider ist sie REALITÄT! DAHER gibt es auch keine Lesungen – bis auf eine AUSNAHME: OMA DORLI LIEST! (auf YOUTUBE)
Um ELTERN, KINDER, VOLKSSCHULLEHRER UND -LEHRERINNEN ZU ENTLASTEN und den BUCHHANDEL zu UNTERSTÜTZEN, LESE ich auf YOUTUBE GESCHICHTEN für KINDER ab ca. 5 Jahren. SCHAUEN SIE REIN BEI: OMA DORLI LIEST! Wir versuchen, jede Woche bis auf Weiteres, eine NEUE GESCHICHTE zu veröffentlichen.
Auch dort sind Sie HERZLICH WILLKOMMEN! Gefällt Ihnen das Gebotene freuen wir uns, wenn Sie den „Gut-gemacht-Daumen anklicken“, den link weiterreichen und wenn Sie Zeit haben, einen kurzen Kommentar schreiben. Wenn Sie über den Eingang einer neuen Geschichte informiert werden wollen, einfach auf ABO klicken! Danke schön!

UND NOCH ETWAS:
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GEDANKEN zu „LIEBLINGSWÖRTER“:

Trotzdem – eines meiner Lieblingswörter. Ähnlich wie – Aber.
Wichtige Worte. Im Leben allgemein und in Situationen, wie sie auch die „Corona-Krise“ mit sich bringt, im Besonderen. Ein „Trotzdem“ möchte ich heute mit Ihnen teilen, als Geschenk für Zwischendurch. Sie können es gerne auspacken!

KURZ ZUSASMMENGEFASST: Für mich sind beide Worte nicht negativ besetzt (manche Menschen verbinden damit ja hauptsächlich Widerspenstigkeit) – für mich sind sie „HOFFNUNGSTRÄGER! Sie drücken aus: Hier ist es nicht zu Ende, es kommt noch etwas – etwas Gutes. Es kommt etwas, weshalb es sich lohnt, durchzuhalten, weiterzumachen. Hoffnung behalten!

Ich schreibe seit vielen Jahren und meine Leser kennen meine Gedichte, meine Texte.
Vieles interessiert mich, vieles fasziniert mich, macht mich froh, macht mich unglaublich traurig.
Dieses unsägliche Elend auf dieser Welt, diese Unverbindlichkeit. Ganz allgemein. Und im Besonderen. Menschen verhungern im Angesicht der Nahrungsmittel, die nicht nur verbrannt werden, um den Preis stabil zu halten, und das Ungleichgewicht, die Ungerechtigkeit.
Menschen ermorden sich gegenseitig und beschwören den „guten“ Krieg. Menschen bauen Zäune Mauern, weil ein Miteinander-Lösungen-suchen-und-finden soviel mehr Zeit und Kraft und Mut verlangt.
Menschen sterben an Seuchen, weil auch die Pharmakonzerne von Aktienkursen bestimmt werden.
Menschen sterben, weil sie sich zu Tode hetzen, weil sie lebensüberdrüssig sind, weil…
Dieses grausame Sterben, dieser unverständliche Tod, oft einfach nicht zu verstehen! Ein Sterben, das mit Gottes Liebe zu uns, scheinbar nicht in Einklang zu bringen ist. Ein Sterben, das uns aufschreien lässt „warum?“, „wieso?“ „wozu?“ ein Sterben, das unbegreiflich scheint, und unseren Glauben an den liebenden Gott, dessen Liebe durch Jesus Christus „handgreiflich“ geworden ist, erschüttern kann.
Ich denke an die jahrhundertelangen Judenverfolgungen
Ich denke an das Leid, das Neid, Missgunst, Arroganz und Habgier anrichten: durch die Kriege in der Vergangenheit und der Gegenwart, wie z.B. in Syrien, Nigeria…
Ich denke an den Genozid an Völkern wie das der Armenier, Tutsi in Ruanda u. andere, von denen wir kaum etwas wissen
Ich denke an die vielen Christen, die auch heute noch um ihres Glaubens Willen verfolgt und getötet werden und.. und.. und..
Ich denke an die Ermordung des jungen Franzosen in Paris 2006, dessen einziger „Fehler“ es war, ein Jude zu sein, und an die Angriffe und Schändungen, denen Juden heute wieder zunehmend ausgesetzt sind.
Ich denke an die Giftmordanschläge Saddams Husseins, der unzähligen Kurden und Iranern das Leben gekostet hat.
Ich denke an die unzähligen toten Palästinenser und Israeli und den Hass, der sich immer wieder irgendwo wie ein eitriges Geschwür Bahn bricht und aufbricht und das Leben todbringend vergiftet – oftmals in Form sogenannter „Stellvertreterkriege“, wo es um Macht und Machterhalt geht.

Und dann denke ich an ihn, diesen Mitarbeiter von Ethos Open Hands, der, wie man so sagt, eine blühende Arbeit und Familie zurücklassen musste – er starb völlig überraschend.
Ich denke an die junge Mutter, die starb und Mann und Kinder zurücklassen musste und an die alte Frau, die auf Grund ihrer Erkrankung ihre Vergangenheit und damit ihre Lebensgeschichte verlor.
Ich denke an unzählige Menschen, die als Ärzte, Pfleger, Journalisten (Männer und Frauen) und vielleicht auch als Nachbar von nebenan u.a. ihre Leben lassen, weil sie Leid und Ungerechtigkeit nicht einfach hinnehmen, wie die breite Masse, die behauptet, daran nichts ändern zu können.
Lautlos, eine stumme Klangwolke, ist der vielfältige Schrei unzähliger Menschen, die in dieser oder anderer Form rufen: Warum Gott, und wie kannst du nur, und warum hast du uns verlassen? Wie können wir weitermachen? Wie über-leben? Mehr als über-leben?
Und ich frage mich, wie ich das auf die Reihe bringen soll – dich, Gott, als liebenden Geliebten sehen und dich gleichzeitig als diesen unfassbaren, grausamen, fernen Gott erleben, der uns einfach einem blinden Schicksal überlässt? Bist du ein grausamer, ferner Gott?

„Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ruft Jesus, der Gesalbte, der Christus, am Kreuz, wohin ihn der Hass der Menschen und Seine Liebe gebracht haben. Doch dann legt er sein Leben in Gottes Hände, im Vertrauen auf Seine liebende Gegenwart – gegen allen Schein, ja, trotzdem und gerade deswegen – und stirbt.
Stirbt nicht auch manchmal unsere Seele, wenn der Schmerz und die Verlassenheit zu groß wird? Und dann?
Dann liegt es auch an uns eine Entscheidung zu fällen – uns abzukehren und im Anklagen wie in einer Sackgasse stecken zu bleiben oder uns festzukrallen, uns nicht abschütteln zu lassen, und „jetzt erst recht“ an der Liebe und Ihm hängen zu bleiben. Das ist die Bedeutung des Wortes „glauben“. Vertrauen, auch wenn nichts mehr Gültigkeit zu haben scheint. Wenn nichts da ist, als Sein Versprechen mit uns zu sein, uns zu lieben und niemals fallen zu lassen. Das Versprechen, dass er es gut mit uns meint und trotz dem aus allem etwas Gutes entstehen lassen zu können. Unfassbar. Unbegreiflich. Wahr.
Als Christen glauben wir, dass Jesus sich aus Liebe zu uns, den Menschen ausgeliefert hat. Er nahm den Tod am Kreuz freiwillig auf sich, um Sie und mich zu retten. Dieser Jesus wurde durch Gottes Kraft erneut zum Leben erweckt, hat den Tod überwunden, zum Leben befreit! Zum Leben!

Mit und durch Ihn haben wir Teil an diesem „ewigen“ Leben, das schon im Jetzt beginnt – in seiner ganzen Pracht und Fülle. Trotz allem Tod, aller Verzweiflung, aller Einsamkeit, all dem Unglaublichen, das uns widerfährt.
Gott schüttelt uns nicht ab. Niemals sind wir ihm gleichgültig.
Nur so kann ich die Diskrepanz aushalten, zwischen Gott, der der Liebende und Geliebte ist und Gott, dem Unergründlichen, der manchmal so ferne scheint.

So kann ich Jesus nach gehen – durch das Leben hier, mit all seinen Freuden und Glück, seinen Herausforderungen und Widersprüchen, durch den Tod, in die Auferstehung, in das pralle Leben.
Lassen Sie uns gemeinsam auf diesem Weg gehen, es ist ein Leben, das sich lohnt: heute und morgen…

Gott befohlen und Ihnen alles Gute, trotzdem…

Doris Reinthaler